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"SicherImSport" - Studie zu grenzverletzendem Verhalten in Sportvereinen

Schweigen schützt die Falschen

Der Bereich "Sexualisierte Gewalt" ist ein Thema, dass leider auch im organisierten Sport nicht zu unterschätzen ist, wie zuletzt diverse Studien und öffentlich gewordene Fälle zeigen. Die Prävention sexualisierter Gewalt und der Kinderschutz allgemein ist auch im TVC ein wichtiges Thema, daher unterstützen wir die kürzlich veröffentlichte Umfrage "SicherImSport" des Landessportbundes NRW und weiterer Sportbünde.

Hier geht es zur Umfrage: SicherImSport

Die anonymisierten Forschungsergebnisse sollen mithelfen, die künftige Präventionsarbeit im organisierten Sport gemeinsam sinnhaft weiterentwickeln zu können. „Die aus unserer Sicht überfällige Studie wird einen wesentlichen Beitrag dabei leisten, wenn es darum geht, Sportorganisationen als verlässliche und sichere Orte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu stärken“, betont LSB-Vorstand Martin Wonik.

„Wir wollen und brauchen ein wirklich aussagekräftiges Bild der Situation im Breitensport mit seinen Risikofaktoren wie Abhängigkeiten und hierarchische Machtverhältnisse. Dabei helfen uns vor allem möglichst umfassende Daten zu Häufigkeit und Formen sexualisierter Grenzverletzungen“, verdeutlicht Dr. Birgit Palzkill, unabhängige Beauftragte zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport des Landessportbundes NRW. „Tatsächlich ist bislang nicht klar, wie häufig es im gemeinnützig organisierten Vereinssport zu Belästigung und Gewalt kommt oder wie die Tatumstände sind. Auch interessiert es uns, wie Betroffene dies erleben und damit umgehen, aber auch wie die Vereine und regionalen Verbände mit Fällen von Grenzüberschreitungen umgehen“, erklären Prof. Dr. Bettina Rulofs (Leiterin im Arbeitsbereich Sportsoziologe/Uni Wuppertal) und Dr. Marc Allroggen (Leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Ulm) die Anliegen der in dieser Form bislang einmaligen Studie, in deren Verlauf auch die Perspektiven von Betroffenen auf die Präventions- und Interventionsarbeit des LSB NRW einbezogen werden sollen.

Der TVC Enger möchte auch weiterhin ein sicherer Ort für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sein. Daher erweitert er sein Engagement in der Prävention sexualisierter Gewalt sowie im Kinderschutz, sensibilisiert und qualifiziert Übungsleitungen und hat sich dem Netzwerk Frühe Hilfen des Kreises Herford angeschlossen.

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