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Basketballer mit Niederlage im zweiten Spiel - TSVE siegt 65:49

Eine tiefstehende Zone als Stolperstein 49-65 (15:17/15:17/12:14/7:17)

Am vergangenen Spieltag unterlag die neu geformte Mannschaft des TVC Enger am Ende mit 49 zu 65 gegen die Drittvertretung des TSVE Bielefeld. Zu Beginn der Partie war es ein offenes und ausgeglichenes Spiel. Die ersten Versuche der Engeraner fanden allesamt ihr Ziel, was den Coach der gegnerischen Mannschaft bereits früh dazu zwang, eine Auszeit zu nehmen, um sein Team zurück in die richtige Bahn zu bringen. Dies gelang auch, und so konnte man sich Stück für Stück zurück in die Begegnung kämpfen. Der kleine Lauf der Engeraner zu Beginn (8-0) wurde durch einen eigenen 8-0 Lauf egalisiert und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams.

Bereits früh in der Partie fiel auf, dass einige Leistungsträger auf Seiten der Heimmannschaft in der Rotation fehlten. Doch alle Anwesenden gaben ihr Bestes, um das Spielgeschehen nicht aus den Händen zu geben. Dies funktionierte auch über drei Viertel des Spiels sehr gut, wenngleich die Probleme mit der tiefstehenden Zonenverteidigung der Gegner nun offensichtlicher wurden. Ein ums andere Mal scheiterte man beim Zug zum Korb, was die Gegner für sich zu nutzen wussten, um einfache Punkte im Fastbreak zu erzielen. Erschwerend kam hinzu, dass Trainer Daniel Usling nur wenige Spieler im eigenen Team zur Verfügung hatte, die effektiv gegen die Größe der Innenspieler des Gegners bestehen konnten. Dennoch schlug man sich tapfer. Gen Ende des Spiels hin war es jedoch gleichermaßen intensiv wie hitzig, das Spielgeschehen schien beinahe in den Hintergrund zu treten. Die Schiedsrichter versuchten, ein wenig Ruhe ins Spielgeschehen zu bringen, dies misslang jedoch zu großen Teilen völlig. Am Ende war es dann die tiefe Zone, gegen die man kein probates Mittel fand, was nur zu Teilen daran lag, dass einige Pfiffe beim Zug zum Korb ausblieben; dies jedoch bei beiden Seiten. Als dann der Aufbauspieler und Topscorer der Engeraner im letzten Viertel innerhalb von 3 Minuten vier Fouls zugesprochen bekam und sich somit auf die Bank setzen musste, schien das Momentum der Bielefelder endgültig die Überhand zu gewinnen.

„Wir hätten das Spiel heute Abend auch gewinnen können, aber wir sind noch sehr jung und unerfahren. Bislang haben wir nicht gegen eine Zone gespielt, und wenn dann einige Pfiffe auf beiden Seiten fehlen, wirft das die unerfahreneren Spieler sicherlich leicht aus dem Konzept.“, zeigt sich Trainer Daniel Usling nach dem Spiel ein wenig deprimiert, jedoch optimistisch. „Mit ein wenig Übung werden wir in der Rückrunde unser volles Potential abrufen können, welches wir in den ersten Minuten des Spiels auch gezeigt haben. Aber unsere Freiwurfquote war schon deutlich besser“, ergänzte er mit einem Schmunzeln.

Es spielten: Ziemann, L. (3 Punkte, 1 Dreier), Petrik, A. (20 Punkte, 2 Dreier), Oslath, T. (3 Punkte, 1 Dreier), Lükensmeier, M., Falkowski, K., Gieselmann, J. (16, 3 Dreier, 3/3 Freiwürfe), Boyraz, S. (4, 1 Dreier, 1/2 Freiwürfen), Meyer zur Heide, J., Strothmann, J. (3 Punkte, 1 Dreier), Grether, H., Usling, D.

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