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Benefizspiel am Donnerstag Abend in Enger, TBV Lemgo-Lippe vs. GWD Minden 40:28

Sauna-Halle: Schwitzende Handball-Fans feiern Lemgoer Kantersieg in Enger

Alle schwitzen, doch das ist beim 40:28-Galaauftritt des TBV Lemgo-Lippe im Testspiel gegen GWD Minden egal. Die Zuschauer feiern beide Teams - selbst in den Wischpausen.

Der TBV Lemgo-Lippe gewann das Testspiel gegen GWD Minden mit 40:28 in einer überhitzten Sporthalle in Enger. Rund 550 Zuschauer feierten beide Teams und genossen die Veranstaltung trotz tropischer Temperaturen. Der Erlös des Spiels geht an eine Initiative für Kin- der und Jugendliche mit Handicap, mit einem Ziel von mindestens 5.000 Euro.Enger. Wenn der Handball ruht, weil wieder einmal gewischt werden muss, und die Zuschauer trotzdem klatschen, mitsingen und hüpfen, muss etwas Besonderes los sein. So geschehen in Enger, wo die Sporthalle des Widukind-Gymnasiums bei tropischen Temperaturen zur Sauna wurde. Egal, sagten sich wohl die etwa 550 Zuschauer in der ausverkauften Sporthalle und feierten mit den bei- den OWL-Spitzenmannschaften TBV Lemgo-Lippe und GWD Minden ein Handball-Fest für den guten Zweck. Die Sympathien waren dabei doch recht eindeutig und unüberhörbar zugunsten der Lemgoer verteilt. Vielleicht auch deshalb zog die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann voll durch, knackte sogar die von den Fans geforderte Marke („Wir wollen die 40 sehen“) und warf schließlich einen 40:28 (18:12)-Sieg heraus. Ein Spieler der Lemgoer stach dabei sowohl auf dem Feld mit seinen acht Torerfolgen als auchanschließend heraus. Wie viele Autogramm- und Fotowünsche Samuel Zehnder zu erfüllen hatte, war unmöglich zu zählen. Der sympathische, dauerlächelnde Schweizer ließ keinen Wunsch unerfüllt, und auch seine Kollegen Tim Suton, Joel Willecke und Co. schrieben sich einen Wolf und machten die vielen jungen Handball-Fans in Enger glücklich.

Publikumsliebling? Samuel Zehnder lächelt nur Die Feststellung, dass er der unumstrittene Publikumsliebling gewesen sei, lächelte Samuel Zehnder ebenfalls gekonnt weg. „Es war ein super Handballabend. Für ein Vorbereitungsspiel war die Stimmung überragend. Auch mit dem Spiel können wir zufrieden sein, weil wir viele Tore geworfen haben und einen starken Gegner bei 28 Toren gehalten haben“, erklärte der Schweizer Nationalspieler kurz, um schon für das nächste Handybild bereitzustehen.

Mehr zum Thema: Riesige Vorfreude in Enger: Handball-Profs zaubern für die „Glücksliga“ Kreisläufer Joel Willecke sorgte mit einem sehenswerten Dreher für den 40. Treffer der Lemgoer. „Am Anfang war es ein Kampf, richtig ins Spiel reinzukommen – die Temperaturen waren extrem in der Halle“, so TBV-Coach Florian Kehrmann. Sein Fazit: „Die Stimmung war toll, auch wenn es sehr heiß war.“ Sein Team hatte sogar einen kleinen Fanklub in der Halle, der während der Wischpausen munter zur Musik der DJs Torben Stallmann und Dennis Peter hüpfte. Die ausgegebenen Klatschpappen wurden nicht selten zum Fächer umfunktioniert. Die Wischer und Wischerinnen, darunter Thea Weihrauch und Johanna Lambracht, beide 13, hatten viel zu tun.

Für Januar 2027 das nächste Highlight angekündigt Schon vor dem Anpfff war die Stimmung klasse. Die Kinder der „Glücksliga“ liefen zuerst mit den Spielern von GWD Minden (die kamen direkt zum Spiel aus dem Trainingslager) aufs Spielfeld, dann mit dem TBV. Ein schöner Moment, zumal auch der Erlös der Veranstaltung an die Initiative für Kinder und Jugendliche mit Handicap geht. Mindestens 5.000 Euro möchten Heiko Benstein und der gastgebende TVC Enger mit Hilfe der Sponsoren und des Zuschauererlöses zusammenbekommen. „Wir sind zufrieden wie Bolle. Es hat alles funktioniert. Wir hatten sogar Besucher aus Bremen und Hannover. Das Wichtigste ist, dass die Stimmung in der Halle sehr, sehr gut war und alle ihren Spaß hatten“, stellte Heiko Benstein heraus - ebenfalls verschwitzt aber sichtbar glücklich. Dieses namhaft besetzte Tespiel soll übrigens nicht das letzte in Enger gewesen sein. Zum Winter Cup Ende Januar 2027 wollen Benstein und Co. ein weiteres Highlight holen: ein Testspiel mit einem deutschen Erstligisten aus dem näheren Umfeld und eine europäische Mannschaft. Benstein: „Wir wissen ja jetzt, wie es geht!“

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