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HSG Quelle/Ummeln - TVC Enger II 20:22 (11:11) Handball Kreisliga B Bielefeld-Herford

Von nun an geht es nur noch nach vorne...

...denn wieder wurde einer von ehemals oben hinter uns gelassen. Wir haben mal wieder Beton in der Abwehr angerührt. Wie heißt es so schön? Der Angriff gewinnt das Spiel - die Abwehr aber holt die Meisterschaft!! Keine Bange, Doc - international ist weiter das Ziel. Auf Malle regnet es auch zu viel...

Aber kommen wir zum Spiel: Quelle, südlichster Zipfel in Bielefeld, war heute aber mal bestimmt eine Reise wert. Viel weiter kann es für uns nicht gehen, weswegen auch nur elf tapfere Recken die weite Reise angetreten haben. Diese waren Capitano, Vadder, Kaiser, el Presidente, Doc, Heinz, Pole, Sascha, Schulle, Friday und Mitch. Auswahl ist für Cwetti sicherlich was anderes - aber was soll ich sagen: Es reichte…!!!

Wichtig ist bei solchen Spielen die Prioritäten richtig zu setzen. Die kleinen Nebenkriegsschauplätze gingen heute an Quelle, die da wären:

Laute Musik: Heute haben wir uns mal gerne hinten angestellt. Deren Schrebbelkiste reichte tatsächlich aus um eine Sporthalle zu beschallen. Unsere Box also ausgeschaltet und der erste Punkt für Quelle. Aufwärmen: Auch wenn Capitano sich tüchtig angestrengt hat unsere müden Alt-Herren-Glieder auf Temperatur zu bringen - sie taten mehr. Trippelschritte, Tempo, Sprint, stoppen,… Zweiter Punkt für Quelle. Naja, legten wir halt die Priorität auf die zwei Punkte. Hat funktioniert… Hihi…

The starting Seven des heutigen Tages waren von rechts nach links Heinz, Vadder, Capitano, Kaiser, Doc und Friday am Kreis. Pole durfte den Kasten zu Anfang sauber halten - zum Ende auch. Sascha durfte lediglich versuchen einen 7M zu halten. Rasant wie die Feuerwehr legten wir los: den Ball in der Abwehr abgefangen und mit einem Zuckerpass im hohen Bogen (lag Schnee drauf, als der wieder runterkam) an unseren weißen Kenianer Kaiser (war zweite Minute, da konnte er noch) geflankt und zum 0:1 eingenetzt. Doch leider entwickelte sich in den nächsten zehn Minuten ein munteres Scheibenschießen. Tore waren hier mehr Zufallsprodukt. Beide Angriffsreihen glänzten durch Fehlwürfe am laufenden Bande, wo sich auch Don Vadder Quijote sich auszeichnete (seine Schulter besteht wahrscheinlich nur aus M. deltoideus mit den Schlüssel- und Brustbeinanteil vom M. pectoralis maior - ein Ellenbogengelenk suchen wir verzweifelt. Heißt: Grader Arm beim Wurf - wie ein Windmühlenflügel). Aber jetzt kommt es: HALLELUJA! Gepreiset sei der Herr!! Die Gebete haben was genützt... Man kann mit Heinz Spielzüge spielen!! Und das auch noch erfolgreich. Naja, beschränkte sich auch auf dieses eine Mal… Tüchtig den Laufweg abgekreidet wurde „Pole 1“ angesetzt und glockenfrei zum Abschluss gebracht: 5:3 für uns (10. Minute). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte wechselten ständig die Führungen, keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen. Auch die Schiedsrichter sorgten mit ihrer teilweisen eigentümlichen Regelauslegung bei 2-Minuten dafür, dass kein geordneter Spielfluss aufkommen konnte. Unterzahl oder auch teilweise Gleichzahl bei Unterzahl war auf der Tagesordnung deren Priorität. So ging es mit einem 11:11 in die Halbzeit. In der Kabine nahm Cwetti dann einige taktische Änderungen vor. Heinz nur noch in der Abwehr und im Wechsel mit el Presidente, der als Kreisläufer sich versuchen durfte. Und was soll ich sagen: Heinz stört im Angriff anscheinend nur oder anders gesagt: mit Hütte am Kreis ging´s mal so richtig nach vorne! Aus einem 11:11 machten wir innerhalb von nur 15 Minuten das zu diesem Zeitpunkt schon vorentscheidende 12:18 für uns. Und das mit einem Zaubertor von el Presidente: am Kreis mit einigen Stolperern freigespielt erreichte er mit seiner überragenden Spannweite von „piieeeep!“ (von der Redaktion gestrichen - wäre diskriminierend!) den Ball im Kreis, stolperte nach vorne, der Torwart flog ihm schon entgegen (Hampelmann!!) und man könnte meinen, dass er diesen „Wurf“ gewollt hätte: ein schöner Heber über den überraschten Keeper ins Tor. Auch hier lag Schnee im Anschluss auf der Kugel. Sei´s drum - schöööönes Tor!

Der weitere Verlauf erinnerte wieder ein wenig an unsere Krankheiten der letzten Saison: Vorsprünge zum Ende hin vertändeln. Klappte auch heute - fast… 14:18 (47. Minute), 18:21 (56.) und 19:21 (58.) ließen wieder unnötigerweise Spannung aufkommen. Eine offene Deckung gegen unseren beiden Wunderläufer Vadder und Capitano brachte uns aber nur kurz ins Schwitzen. Obacht: Wer von denen (Anmerkung der Redaktion: Quelle!!) ist eigentlich auf diese Idee gekommen Capitano und nicht Kaiser kurz zu nehmen? Häh? Tore und Laufwege nicht mitgezählt? Kaiser kam zu dem Zeitpunkt auf 9 Tore und ca. 57 km Laufwege und unser Capitano auf - wie soll ich es sagen - naja auf weniger halt… Uns sollte es recht sein: Links und rechts zogen das Spiel ein wenig in die Breite, den Ball auf Kaiser zurückgespielt und boing 19:22! So einfach kann Handball sein… Der erneute Anschlusstreffer zum 20:22 war dann nur noch Schmuck am Nachthemde. Auch eine offene Manndeckung brachte für die Quelleraner nicht mehr die erhoffte Wendung, auch wenn bei denen teilweise die schöneren Tore fielen. Wackler mit drei raumgreifenden Schritten (und ich meine hier raumgreifende Schritte!!!) werden wohl zu jeder Trainingseinheit geübt. Das war auch das, was uns heute die meisten Probleme in der Abwehr bereitet hat: Einfache Wackler, technisch sauber und sehr schnell ausgeführt, reichten heute zu häufig unsere Abwehr auseinander zu dividieren und zu viele 2-Minuten-Strafen einzufangen: 6 an der Zahl - Saisonrekord! Naja, aber … geschenkt, denn

Zwweeiiiiii Puuuuuuunkte!!!

Was waren die drei Lehren des heutigen Spieltages? Angriff ohne Heinz läuft besser, ein oder zwei Tore mehr als der Gegner reicht immer noch zum Sieg (aus der Halle schießen tut dem Gegner nicht so weh!) und alte Jungs können Abwehr - und was für eine…

Teilnehmer des heutigen Wettstreites waren Kaiser (10/1), Vadder (6), Doc (3), Capitano (1), Heinz (1), el Presidente (1), Friday, Mitch, Schulle und unsere beiden Keeper Pole und Sascha.

Weiter geht es schon in unserem ersten Nachholspiel am (Kalender gezückt und Bleistifte gespitzt) Donnerstag, 15.11., um 20:30 Uhr in der Realschulhalle gegen TV Lenzinghausen. Das alle elektrisierende Ortsderby steht zum dritten Mal an, da die ersten beiden Male jeweils wegen (nennen wir es mal) Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden mussten. Dieses Mal steht uns eine hoffentlich schlagfertige Truppe zur Verfügung um die Lenzinganer wieder nach Hause zu schicken. Wenige Restkarten sind noch an der Abendkasse erhältlich.

Was ist sonst noch passiert? Dank an Cosus Lude Maximus - wie selbstverständlich biederte er sich für den Sekretärsplatz an und kam im eigenen Auto den weiten Weg angefahren. Bravo!! Danke für die Einsatzbereitschaft - gibt ein Krönchen!!

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